Musikcharts und ihre Bedeutung

Das aus dem Englisch stammende Wort “Charts” wird auch in Deutschland sehr häufig gebraucht, vor allem wenn es um Musik geht. Die Musikcharts, die auch als Hitlisten bezeichnet werden können, zeigen die Beliebtheit verschiedener Lieder über einen gewissen Zeitraum. Meistens geht es dabei um die beliebtesten Songs der Woche oder eventuell des Monats. Zum Jahresende gibt es oft Listen, die die beliebtesten Lieder des Jahres zusammenfassen.

Wenn man über den Erfolg eines Liedes oder eines Musikalbums spricht, nutzt man häufig den Rang in den Charts. Man könnte beispielsweise behaupten, dass ein Lied sehr erfolgreich war, wenn es mehrere Woche auf Platz eins der Charts eingestuft wurde. Oft werden auch Begriffe wie “Top 10” oder “Top 100” genutzt, um über die Liste der beliebtesten Songs zu reden.

Oft wird bei den Charts auch auf bestimmte Rekorde geachtet, beispielsweise den Rekord für die meisten aufeinanderfolgenden Wochen in der Top-10-Liste.

Mit diesem Rangsystem ist es auch leicht, verschiedene Lieder zu vergleichen. Es kommt oft vor, dass ein aktuelles Lied mit alten Hit-Songs verglichen wird, indem man darüber redet, wie lange sie jeweils in den Charts waren und ob sie dabei abgestiegen sind oder nicht.

Musikcharts gibt es für viele verschiedene Regionen, meistens hat jedes Land seine eigene Liste, die sich auch von den Listen anderer Länder unterscheidet. Zwar kommt es oft vor, dass einige Lieder in mehreren Ländern in den Charts sind, aber dies muss nicht immer der Fall sein.

Bei international bekannten Sängern kommt es oft vor, dass ihre neue Single in mehreren Ländern beliebt ist, bei lokalen Künstlern ist dies etwas unwahrscheinlicher.

Vor allem Songs in einer Sprache, die nicht weltweit gesprochen wird, haben es meistens schwerer, in mehreren Ländern eine Top-Platzierung zu bekommen.

Deutsche Lieder sind hauptsächlich in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz beliebt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie in Spanien oder Brasilien in den Charts landen ist eher gering, da die wenigsten Menschen dort die Sprache verstehen oder den Künstler kennen.